Fachschaft Geschichte

2015 FS GeschichteWillkommen auf der Seite der Fachschaft Geschichte.

Der Geschichtsunterricht ermöglicht Schülerinnen und Schülern sich mit den politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnissen, die das Leben der Menschen in der Vergangenheit bestimmt haben, zu beschäftigen. So können die Heranwachsenden sich darüber klar werden,dass der Mensch und die ihn umgebende Welt nur aus der Geschichte heraus zu erklären und zu begreifen sind.
 
Geschichte wird zur Zeit von den folgenden KollegInnen unterrichtet:
  • Frau Breideneich
  • Frau v. Cube
  • Frau Deutschmann (Fachbeauftragte)
  • Herr Göbel
  • Herr Haß
  • Frau Keil
  • Herr Köder
  • Herr Merz
  • Herr Munz-Verrino
  • Frau Warnecke
  • Herr Wessinger

Vortrag von Professor Dr. Wolfgang Benz

...  zum Gedenktag „80 Jahre Reichspogromnacht" am 9.11. 2018

2018 Vortrag ProfBenzAnlässlich des Gedenktags an die nationalsozialistischen Gräueltaten in der Nacht zum 9. November 1938 ist es der Geschichte-Fachschaft des KGW gelungen, den renommierten Zeithistoriker und Antisemitismusforscher Herrn Professor Benz für einen Vortrag zu gewinnen.

Am 20.11.2018 sprach er vor Schülern der Klassen 9 und Kursstufe 1 im Foyer des KGW über den Antisemitismus als europäisches und deutsches Phänomen im Wandel der Zeit.

Er zeigte dabei anschaulich auf, wie sich der ursprünglich religiös motivierte Antisemitismus des Mittelalters (die Juden als „Christusmörder“, als ausgegrenzte Minderheit und Sündenböcke in Krisen- und Seuchenzeiten, aber auch während der Kreuzzüge) in eine auch wirtschaftlich motivierte Gegnerschaft wandelte. Hier spielte das Zinsverbot für Christen eine große Rolle, das die Juden in die verhasste Branche des Geldverleihs drängte, ebenso wie der Ausschluss der Juden aus vielen „ehrlichen" Berufen.

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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Konzertlesung mit Stephan Krawczyk

2017 Stephan KrawczykAuf Einladung der Karl-Kessler-Schule, die seit vielen Jahren zu diesem Gedenktag bemerkenswerte Veranstaltungen durchführt, konnten sich die Neuntklässler des KGW an einer Konzertlesung des bekannten ehemaligen DDR-Bürgerrechtlers, Schriftstellers und Liedermachers Stephan Krawzcyk beteiligen.

Ausgangspunkt des Projekts war die Initiative eines Schülers der KKS, der für seine Vorstellung von Krawczyks Buch „Mensch Nazi“ im Unterricht Kontakt mit dem Autor aufgenommen und ihn zu einer Lesung nach Wasseralfingen eingeladen hatte.

Stephan Krawzcyk erzählte zunächst aus seiner Biographie : Vom angepassten und auch überzeugten Jugendlichen, der an die DDR als das „bessere Deutschland“ und an den menschlichen Fortschritt im Sozialismus glaubte und der SED beitrat, über seine Ernüchterung in der Armee der DDR (NVA) bis zum Dissidententum, das ihm Berufsverbot, Bespitzelung und schlimme Drangsalierung durch die Stasi, schließlich die Ausbürgerung aus der DDR 1988 einbrachte. Beeindruckend hierbei: Die unaufgeregte Sachlichkeit und das trockene Understatement ohne Larmoyanz oder Abrechnung.

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Das Fach Geschichte am KGW

I. Der Bildungswert des Faches Geschichte (aus dem neuen Bildungsplan 2016):

Aus der Geschichte lernen
Indem die Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht die historischen Wurzeln der Gegenwart aufspüren und dabei untersuchen, wie ihre Lebenswelt entstanden ist, lernen sie, sich in der Gegenwart zu orientieren und Wertmaßstäbe für ihr künftiges Handeln zu entwickeln. Sie erleben im Geschichtsunterricht anschaulich den Zusammenhang zwischen gestern, heute und morgen. Geschichte hilft ihnen auf diese Weise, die Welt der Gegenwart besser zu verstehen und Orientierung für die Gestaltung ihrer Zukunft zu gewinnen, denn „Zukunft braucht Herkunft“ (Odo Marquard).
So erfahren sie im Unterricht neben Konstanten der menschlichen Existenz, die für ihre Identitätsbildung von zentraler Bedeutung sind, vor allem die geschichtliche Bedingtheit der menschlichen Existenz und ihrer Lebenswelt. Dies gilt zum Beispiel für vertraute Gebäude im eigenen Wohnort ebenso wie für regionale Besonderheiten und überregionale Strukturen im weiteren nationalen und europäischen Umfeld, aber auch für  globale Zusammenhänge und Konflikte, die bis in ihren Alltag hineinreichen. Die Schülerinnen und Schüler können so ihre nähere und fernere Umwelt mit zusehends geschärftem historischem Blick „lesen“ und erfahren damit gleichzeitig die Veränderlichkeit und Veränderbarkeit der Gegenwart.
Dabei richtet sich im vorliegenden Bildungsplan Geschichte die Aufmerksamkeit sowohl auf die Bereiche der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft als auch auf den weiten Bereich der Kultur mit seinen alltags- und mentalitätsgeschichtlichen Aspekten. Diese einzelnen Bereiche hängen eng miteinander zusammen. So wird beispielsweise das Politische nicht losgelöst betrachtet, sondern nimmt im Sinne einer Kulturgeschichte des Politischen auch die Erfahrungen, Wahrnehmungen und Deutungen der Menschen in der jeweiligen historischen Situation in den Blick.

Reflektiertes Geschichtsbewusstsein
Das zentrale Ziel des Geschichtsunterrichts ist der Aufbau eines reflektierten Geschichtsbewusstseins. Es geht aus von der Erkenntnis, dass Geschichte sich zwar auf die Vergangenheit bezieht, aber keineswegs die

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Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir den Informationspunkt, wo uns unsere Begleiterin erwartet. Wir beginnen unseren Rundgang am ehemaligen SS-Lager, wo die SS-Mannschaften auf ihre unmenschliche Aufgabe vorbereitet werden. Das Credo der Ausbildung lautete „Toleranz zeigen heißt Schwäche zeigen“ und wir werden immer wieder erfahren, welch furchtbare Folgen dieser Ausspruch für die Häftlinge hatte.

2016 Ex9 KZ Arbeit macht freiBei strahlendem Sonnenschein gehen wir nun den Weg durch das berüchtigte Tor mit der zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“, den auch die Neuankömmlinge gehen mussten. Danach wurden sie registriert, mussten all ihre persönlichen Dinge abgeben und wurden von da ab auf eine Nummer reduziert. Schon hier waren sie zahlreichen Schikanen durch die Wachmänner ausgesetzt. In der Registratur sehen wir in Vitrinen erhaltene Fotos und Ausweise der Häftlinge, die sie für uns wieder zu Individuen machen. Auch ein Ausschnitt aus einer Zeitung aus der Zeit des Dritten Reichs ist zu sehen, der beweisen sollte, dass es den Häftlingen im KZ gut ging – von den Schülerinnen und Schülern allerdings sofort als Propaganda entlarvt. Denn dass die Behandlung der Häftlinge alles andere als gut war, erfahren wir, als unsere Begleiterin von den harten Strafen berichtet, die schon wegen Nichtigkeiten wie ungeputzten Schuhen verhängt wurden. Die Grausamkeit wird noch deutlicher, als uns berichtet wird, dass auch geputzte Schuhe als Grund für Strafe gedient haben, da diese als Faulheit bei der Arbeit ausgelegt wurden.

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„Projekt Europa“

Frieden in Europa ist nicht selbstverständlich – „Die Friedensbotschaft von Fiquelmont“ als lehrreiche Geschichtsstunde im EUROPoint Ostalbkreis

Die Schüler der Jahrgangsstufe 10 des KGW erfahren dieses Jahr im Fach Geschichte Grundlegendes über die Wurzeln des heutigen Europa und werden sich in einer Projektphase selbstständig in Teams mit Aspekten des Ursprungs und der Gegenwart europäischer Geschichte, Kultur und Identität beschäftigen.

So fügte es sich bestens, dass die Stadt Aalen, die ein eigenes Europainformationszentrum „EUROPoint Ostalb“ betreibt, in diesem September eine sehr interessante Veranstaltung gerade für die junge Generation anbieten konnte : Am 02.10. 2014 wurden die Schüler im Rahmen einer beeindruckenden Multimediashow mit der Bedeutung des Ersten Weltkriegs für Europa und einer bewegenden kleinen „Geschichte in der Geschichte“ bekannt gemacht. Der Journalist und Politologe Ingo Espenschied, der in Deutschland, Paris und London studiert hat, stellte die „Friedensbotschaft von Fiquelmont“ im Rahmen großartiger Bilder im großen Sitzungssaal des Landratsamtes vor.

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Von Wasseralfingen nach Europa

Kopernikus-Gymnasium zu Gast im Europaparlament

2013 - Exkursion StraburgGemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern besuchte die Jahrgangsstufe 10 des Kopernikus-Gymnasiums Wasseralfingen das Europaparlament in Straßburg. Zuvor hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Projekts zum Thema ,,Europa - Einheit und Vielfalt eines Kontinents im Wandel" mit politischen, historischen, sozialen und kulturellen Aspekten des europäischen Einigungsprozesses befasst.
Auf Einladung der Europaabgeordneten Dr. Inge Gräßle nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit der Parlamentarierin in einem Sitzungssaal der Volksvertretung direkt am Ort des politischen Geschehens über aktuelle Themen zu diskutieren. Lobende Worte für das Interesse der Jugendlichen an dem vielfältigen Themenfeld und Anerkennung für die bereits erworbenen Kenntnisse der Schülerschaft über europäische Institutionen fand die Abgeordnete, die zudem immer wieder betonte, dass der Prozess der europäischen Einigung gerade für ihre jungen Gäste eine ganze Palette von persönlichen und beruflichen Chancen bietet.

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Aktuell sind 104 Gäste und keine Mitglieder online

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