Fachschaft Latein

Willkommen auf der Seite der Fachschaft Latein.
Latein wird zur Zeit von den folgenden KollegInnen unterrichtet:

  • Frau Deutschmann
  • Herr Glaser (Fachbeauftragter)
  • Frau Lang
  • Herr Munz-Verrino
  • Herr Weiler

KGW-Schülerin erhält Latein-Preis

Jana Beuther, Schülerin des Kopernikus-Gymnasium Wasseralfingen, hat mit großem Erfolg am renommierten Landeswettbewerb „Alte Sprachen“ der Stiftung „Humanismus heute“ teilgenommen. Ihre Arbeit über das Thema „Gefährder und Gefährdete. Cicero und Seneca über Gefahren, die von Menschen ausgehen“ wurde mit einem ersten Preis ausgezeichnet.

In einer feinsinnigen Studie vergleicht Beuther einen Ausschnitt aus Ciceros De re publica mit dem 103. Brief aus der Sammlung der Epistulae morales des Philosophen Seneca. Cicero warnt bei seiner Darstellung der verschiedenen Staatsformen vor der Gefahr, dass die an sich gute Verfassung des Königtums leicht zur Gewaltherrschaft eines Tyrannen entarten kann. Cicero mahnt, wenn es um die Freiheit der Bürger gehe, könne niemand Privatmann sein – ein bedenkenswerter Appell auch für die heutige Zeit.

Seneca befasst sich mit der Gefahr, die in der alltäglichen Lebenswirklichkeit von Mitmenschen ausgehe: Es gebe Menschen, die geradezu Lust verspürten, anderen zu schaden und sie in den Ruin zu treiben. Um sich dagegen zu wappnen, gibt Seneca eine dreifache Empfehlung: Überlege, was du beitragen kannst, um das Unglück anderer, das Hintergrund ihrer Lust zur Zerstörung sein kann, zu lindern; achte darauf, dass du nicht selbst andere verletzt; und schließlich: begib dich in den „Schoß der Philosophie“, welche dir die notwendige innere Sicherheit vermitteln kann – auch dies Gedanken, deren Aktualität sich dem Nachdenklichen leicht erschließen. (an)

Quelle: www.schwaebische.de/ vom 13.3.2018

VITA ROMANA

Das Kopernikus-Gymnasium bei VITA ROMANA am 23. und 24. September 2017

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft des KGW mit dem Limes-Museum beteiligten sich Schüler und Schülerinnen der Klassen 6,7 und 9 in Begleitung ihrer Lateinlehrer Frau Deutschmann und Herrn Munz-Verrino aktiv an der Gestaltung der diesjährigen Römertage „VITA ROMANA“.

Trotz der reduzierten Präsentationsmöglichkeiten des Limes-Museums aufgrund der Umbauten konnten die Besucher bei strahlendem Wetter einen bunten, vielfältigen und sehr interessanten Einblick ins Alltagsleben am Limes erhalten. Schüler und Schülerinnen des KGW betreuten mit Begeisterung die Station mit römischen Spielen vom Knöchelspiel über die römische Rundmühle bis zu archimedischen Puzzles. Daneben hatten sie das Scriptorium, wo mit Federn und roter oder schwarzer Tinte auf Papyrus geschrieben und mit Siegellack stilecht gesiegelt werden konnte, unter ihrer Ägide – es entstanden schöne Lesezeichen als Erinnerungsstücke für die Besucher. Ein besonders großer Erfolg war die Lederpunzerei an der Reiterbaracke, wo unter Anleitung der Schüler hübsch verzierte Lederanhänger gefertigt werden konnten.

Alles in allem eine runde und begeisternde Aktion – das Kopernikus-Gymnasium ist auch bei den nächsten Römertagen 2019, dann am neu eröffneten Limes-Museum in neuem Glanz, ganz sicher wieder mit dabei.

Was macht man im Lateinunterricht?

Natürlich Latein lernen! - Aber wozu?

Das ist eine häufig gestellte Frage. Sollte man nicht lieber moderne Fremdsprachen lernen anstatt eine "tote" Sprache, die niemand mehr spricht? Zweifelsohne: moderne Fremdsprachen sind wichtig.

Bei genauerer Betrachtung ist Latein jedoch keineswegs "tot", sondern quicklebendig, überall in unserer Welt begegnet uns Latein; es lebt fort: im Sprachschatz der romanischen Sprachen, der englischen Sprache, in der Fachsprache vieler Wissenschaftsbereiche, in den Fremd- und Lehnwörtern unserer eigenen Sprache, in der Bezeichnung politischer Institutionen... Wer also Latein lernt, lernt vieles andere mit.

Günter Jauch schreibt über seine Töchter:

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Wettbewerb „Alte Sprachen“

Wir gratulieren unseren diesjährigen Preisträgern im Wettbewerb „Alte Sprachen“ der Stiftung Humanismus Heute:     
Jan Philipp Pydde, Katharina Dietrich, Niklas Vuk, Dominik Bäuerle (v.l.n.r.)

2015 Humanismus heute

Pompeji. Leben auf dem Vulkan

Exkursion der Lateinschüler Jahrgangsstufe 10 nach München zur großen Sonderausstellung „Pompeji. Leben auf dem Vulkan“ in der HYPO-Kunsthalle

2013 - Exkursion LateinAm Donnerstag, den 09.01.2014, brachen die beiden Lateingruppen der Jahrgangsstufe 10 unter Leitung ihrer Lateinlehrer Frau Deutschmann und Herr Kutscherauer zu einer Fachexkursion nach München auf, die sie mitten in das Alltagsleben Pompejis vor und während des todbringenden Vesuvausbruchs von 79 n.Chr. führen sollte. Besondere Aktualität hatte der Besuch für die 10bc, die gerade den Brief des jüngeren Plinius zum Vesuvausbruch im Unterricht liest.

Unter der kundigen Führung von Herrn Willeitner und Frau Christ konnten die Schüler einmalige Exponate, die sonst nur im Nationalmuseum Neapel oder in London zu bestaunen sind, kennenlernen, und einen Einblick in die scharfsinnigen Analysen der Archäologen gewinnen. So muss nach neuesten Erkenntnissen der Vesuvausbruch von 79 n. Chr. vermutlich von August auf Oktober umdatiert werden, da Reste von frisch gepresstem Traubensaft gefunden wurden und eine Kaisergedenkmünze, die nicht vor Oktober in Umlauf kam. Jeder Schüler hatte den Auftrag, sein Lieblings-Ausstellungstück zu küren, und dabei kam ein breites Spektrum zusammen: vom geschmolzenen Glas über das „memento-mori-Mosaik“, die Gladiatorenrüstungen, die Gipsausgüsse der Opfer, Fußspuren von Flüchtenden vor einem weiteren Vesuvausbruch aus prähistorischer Zeit bis hin zum herrlich nachgebauten „Gartenzimmer“ in Ägyptisch-Blau und zum Fresko eines Stieres, den das Erdbeben von 62 v.Chr. vor dem Opfertod rettet.

Ein mit Bravour gelöstes Quiz vier Tage später zum Gesehenen bewies eindrucksvoll, wie viel die Schüler mitgenommen hatten: Nachhaltiges Lernen durch Anschauung am außerschulischen Lernort!

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