Fachschaft Spanisch

Willkommen auf der Seite der Fachschaft Spanisch.

Spanisch wird gegenwärtig von fast 400 Millionen Muttersprachlern gesprochen und ist damit – nach Englisch, Mandarin und Hindi – eine der weltweit meistgesprochenen Sprachen. Folglich ist das Erlernen des Spanischen nicht nur für Urlaubsreisen reizvoll, sondern eröffnet jungen Menschen auch in beruflicher Hinsicht vielfältige Möglichkeiten.

Das KGW bietet Spanisch als Profilfach ab Klasse 8 an. Innerhalb von drei Jahren wird die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler schrittweise aufgebaut, so dass mit Ende der Klasse 10 das Niveau B1 erreicht wird. Damit haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Spanisch als Fremdsprache in der Kursstufe weiterzuführen und ggf. ihr Abitur in diesem Fach abzulegen.

Ziel der Fachschaft Spanisch ist jedoch nicht nur der Spracherwerb, die Schülerinnen und Schüler sollen vielmehr auch die Lebenswirklichkeit Spaniens und Hispano-Amerikas kennen lernen und dadurch für fremde Lebensweisen und Wertvorstellungen sensibilisiert werden.

Spanisch wird zur Zeit von den folgenden KollegInnen unterrichtet:

  • Frau v. Cube
  • Frau Dr. Weinschenk

Don Quijote de la Mancha in Stuttgart

2012 Spanisch theaterWas für uns Deutsche Goethes Faust ist, ist für die Spanier zweifelsohne ihr Don Quijote. An diesem Roman des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes kommt kein waschechter Bewohner der iberischen Halbinsel vorbei – man muss ihn einfach einmal gelesen haben. Und so war die Lektüre auch in unseren beiden 4-stündigen Spanischkursen Thema im Unterricht.

Zum krönenden Abschluss der Lehrplaneinheit ging auch in diesem Jahr wieder nach Stuttgart. Dort führte die American Drama Group Europe im Alten Schauspielhaus an diesem Morgen den zweiteiligen Roman als Theaterstück auf.

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Der Name „Amerika“ ein Missverständnis

Der Autor und Chile-Kenner Urs Fiechtner spricht am KGW

2011 spanisch urs fiechtner„Missverständnisse gibt es in Bezug auf Lateinamerika jede Menge“, erläuterte Urs Fiechtner den Schülerinnen und Schülern mit Profilfach Spanisch zu Beginn der Gesprächsrunde am 19. Januar. So sollte zum Beispiel der neu entdeckte Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks den Namen seines Entdeckers erhalten. Fälschlicherweise wurde der Seefahrer Amerigo Vespucci von einem Kartographen dafür gehalten, daher der bis heute gültige Name „Amerika“. Ziel des Lateinamerika-Kenners Urs Fiechtner war es folglich, solche Missverständnisse auszumerzen, insbesondere hinsichtlich des Schwerpunktthemas der Abiturienten, Skármetas Ardiente paciencia.

In seinem Vortrag machte Fiechtner die Schülerinnen und Schüler auf Aspekte des Werkes aufmerksam, die man leicht überlesen kann. So habe Skármeta die Namen seiner Personen nicht unüberlegt gewählt: „Mario“ stehe als sehr häufiger Name für den normalen Bürger Chiles, der Name seiner Geliebten „Beatriz“ gehe dagegen auf Dante zurück und stehe für die „Seligmachende“. Beatriz mache jedoch nicht nur Mario mit ihrer Gegenliebe glücklich, nein die romantische Beziehung zwischen den beiden Personen des Romans stehe gleichzeitig für die in vieler Hinsicht positive Zeit unter Salvador Allende – so Fiechtner.

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