Hilfsprojekt "Burkina Faso"

Das KGW und die sog. „Dritte Welt“

Ehemals Obervolta, heute Burkina Faso - ein afrikanisches Land, das mit einer Analphabetenquote von 80 Prozent zu den ärmsten unserer Erde zählt, braucht dauerhaft Hilfe von Menschen, denen es unvergleichbar besser geht.

Durch vier Basare zwischen 1984 und 1991 versuchten Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer des Kopernikus-Gymnasiums, die ärmste Not zu lindern und gleichzeitig Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Mit den erwirtschafteten Geldern wurden von den Burkinern mehrere Brunnen und ein kleiner Staudamm gebaut, eine Blindenschule unterstützt, die Alphabetisierung vorangetrieben und Waisenkindern der Schulbesuch ermöglicht.

Weitere Aktionen folgten: von den im zweijährigen Turnus stattfindenden Weihnachtsmärkten gaben viele Klassen ihren Zehnten, mehrere sehr gut besuchte Weihnachtskonzerte halfen, der schlimmsten Armut zu begegnen.

Durch die direkten Kontaktpartner Frère Joseph Sibiri Kagambèga (er hat vor kurzem erst unsere Schule besucht) und Soeur Rosemarie Zane ist gewährleistet, dass jede Spende ohne Abzug in Burkina Faso eingesetzt wird. Es wäre großartig, wenn diese schöne, Hoffnung und Leben spendende Aktion noch viele Jahre mit diesem großartigen Engagement der ganzen Schulgemeinde aufrecht erhalten bleiben könnte.

Ansprechpartnerin ist Frau Christel Trach-Riedesser.

Spendenkonto:
Alle, die auch in Zukunft bereit sind, Hilfe zu bringen, Hoffnung zu schenken, Würde zu vermitteln, sind herzlich willkommen und eingeladen:

Kontonummer: 110215400 - BLZ: 614 500 50 (KSK Aalen) - Kath. Kirchengemeinde - Burkina Faso

Die IBAN und BIC für das Konto Nr. 110215400 lauten folgendermaßen:
IBAN :  DE41614500500110215400 
BIC:      OASPDE6A

Nur wenn die genaue Adresse vermerkt ist, werden Spendenbescheinigungen ab 101 Euro automatisch zugesandt. Ihr Kontoauszug gilt ebenfalls zur Vorlage beim Finanzamt.

Bericht über ehemalige Patenkinder

Einige von Ihnen werden voller Stolz den Namen ihres Patenkindes in Frère Josephs Bericht finden. Er schreibt:

„Hiermit übermittle ich Ihnen die Namen einiger junger Leute, die ihre Schul- und Ausbildungslaufbahn beendet haben und jetzt arbeiten:

  • Kiéma Séraphin: Informatikdirektor in einer Abteilung des Ministeriums
  • Abo Léopold: Protokollchef im staatlichen Kommunikationsservice
  • Ilboudou Lucie: Bankangestellte in Führungsposition
  • Kaboré Fatima: Grundschullehrerin
  • Kaboré Nongma: staatlicher Statistiker
  • Yerbanga: Grundschullehrer
  • Zauré Samuel: Grundschullehrer
  • Ouédraogo Joseph: Bruder der Heiligen Familie; Lehrer in einer Katechetenschule
  • Kagambèga Cyrille: sehr geschätzter Bibliothekar in der Staatsbibliothek
  • Trawina Sylvain: nach Anglistikstudium auf dem Weg zum Priester - verdient sich als Vollwaise seine Studiengebühren und seinen Lebensunterhalt durch Hilfsarbeiten

Alle unterstützten Patenkinder, aber auch die, die auf Grund der gesponserten täglichen Mahlzeiten in der Kantine ihre Schullaufbahn beenden konnten, leben in gesicherten Positionen und können ihre Familie unterstützen. (Anm.: das bedeutet in Burkina Faso, dass sie für ihre Eltern und Geschwister sowie häufig auch für deren Ehepartner und Kinder sorgen). Wenn man in unserem Land eine Ausbildung hat, findet man eine Anstellung. Von allen geförderten Schülerinnen und Schülern, auch von denen aus früheren Jahren, ist nach meinem Kenntnisstand niemand arbeitslos. Selbst die, die nach dem Hauptschulabschluss aufgehört haben und an die Elfenbeinküste oder wohin auch immer gezogen sind, haben dort ihre Beschäftigung gefunden und werden nicht ausgebeutet, weil sie gebildet sind; Ausbildung ist die erste Ausgangstür in einem Land, das sich entwickeln will. Einige habe ich aus dem Blickfeld verloren, aber ich weiß, dass sie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen.....“

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Adventskonzert 2011

BFaso 2011 konzertDas Adventskonzert in der Kirche St. Stephanus in Wasseralfingen war wieder einmal ein voller Erfolg. Die einzelnen Musikensemblen gaben in gut 90 Minuten stimmungvolle und besinnliche Einblicke in ihre Arbeit.

Das das Konzert bei den zahlreichen Besuchern gut ankam, zeigt sich auch in der Spendenbereitschaft. Insgesamt 1861,76 Euro kamen zusammen, die jeweils zur Hälfte an den Musikensemblen und unserem Hilfsprojekt Burkina Faso zukommen.

Vielen Dank.

Wirklichkeit gewordene Hoffnung

BFaso zongo lydieDankesbrief von Zongo Wend-Yam Lydie, einer Schülerin aus Burkina Faso, deren Leberoperation nur durch das Benefizkonzert des KGW am 27. Juni und den damit verbundenen Spenden ermöglicht wurde:

"Mein Leben hat sich völlig verändert. Ohne Ihre Hilfe wäre ich verloren gewesen. In meinem Kopf ist kein Wasser mehr, meine Organe arbeiten, ich bin gesund. Jetzt kann ich wieder essen, mich kleiden und für mein Schulgeld sorgen. Ich muss es mir selbst verdienen, meine Eltern haben nichts.
Wenn ich von Hoffnung spreche, denke ich an Sie, denn Sie sind für mich die Wirklichkeit gewordene Hoffnung.
Noch einmal danke ich Ihnen innig für alles, was Sie für mich getan haben. Was wären wir hier alle ohne SIE?"

Lydie

SMV unterstützt Burkina Faso

Unter Schulsprecher Alexander Hauber wurde im vergangenen Schuljahr seitens der SMV auf Nikolausgeschenke, die deutsche Schulkinder kaum mehr schätzen, verzichtet und das dadurch eingesparte Geld gespendet. Deshalb durften 15 burkinische Schüler erfahren, was es bedeutet, endlich satt zu werden. Sie bekamen nämlich einen Monat lang ihren Hirsebrei in der Schulkantine.

Außerdem wurden Schulranzen und Schreibmaterialien gesammelt, ebenso Fahrräder, der sehnlichste Wunsch vieler Burkiner, die oft einen Schulweg von 15 Kilometern zu Fuß zurücklegen müssen. In Burkina Faso gibt es keine Schulbusse für die Kinder aus dem Busch. Ebenfalls sind dort Sozial- und Krankenversicherung sowie Rente Fremdwörter.

Alle staatlichen Einrichtungen und Hilfen – für uns selbstverständlich – sind dort nicht finanzierbar, weil die arbeitende Bevölkerung keine Steuern bezahlen kann, sie hat das Geld nicht. Es fehlt am Allernotwendigsten. Ein Bauer, der sein Feld bestellt, ernährt zwar Frau und Kinder, wenn genügend Regen vom Himmel fällt, sein Jahreseinkommen liegt aber bei 20 Euro, womit für kein einziges Schulkind der Familie gesorgt werden kann.

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