Studienfahrt 2011 - Barcelona

In diesem Schuljahr wurde am KGW erstmalig ein spanisches Reiseziel angeboten: Mit Frau Fickel und Herrn Köder ging es ins sonnige Barcelona!

Am Samstag, dem 2. Juli 2011 trafen wir uns früh morgens am Aalener Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir nach Stuttgart und nach zweistündiger Verspätung kam unser Flieger zur Mittagszeit in Barcelona an. Noch am selben Tag schlenderten wir durch das gotische Viertel, wo wir nicht nur unser erstes Referat über den historischen Stadtkern hören, sondern auch die Sardana, einen bekannten katalanischen Volkstanz kennen lernen durften.

Am Sonntag starteten wir von unserem Hostel aus zu einer Führung in der berühmten Sagrada Familia. Nachmittags wurde der Park Güell, eine der schönsten Parkanlagen der Stadt, entworfen von Antoni Gaudí, besichtigt.

Die Kleinstadt Figueres, Geburtstätte von Salvador Dalí im Norden Barcelonas, mit seinen engen Gässchen und historischen Bauten, stand am Montag auf dem Programm, wo wir nach längerer Zugfahrt eine Führung durch das Dalí-Museum bekamen.

Am folgenden Tag liefen wir über die beliebte Flaniermeile Las Ramblas, wo wir die Markthalle Boqueria besuchten, zum Aquarium. Dort stieß dann auch das Maskottchen der Reise zu unserer Runde hinzu: der Hai Bernd. Später ging’s per U-Bahn ins Camp Nou, Stadion des FC Barcelona.

Die Casa Milà, eines der bekanntesten Gebäude von Antoni Gaudí, sowie der Hausberg Mont Juic, den wir mit der Gondel erklommen, stellten die Programmpunkte am Mittwoch dar.

Der Donnerstag stand dann zur freien Verfügung und abends ging die ganze Gruppe noch einmal gemeinsam Tapas essen. Eines der Highlights unserer Fahrt war, dass wir abends oft alle gemeinsam am Strand zusammen kamen, um den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Freitag war dann leider schon wieder Rückreisetag, doch alles in allem war es dank unserer beiden Lehrer und der ganzen Gruppe eine sehr gelungene Studienfahrt!

Studienfahrt 2011 - Berlin

Am 02. Juli machten sich 23 Schüler zusammen mit Frau Deutschmann und Herrn Böckling im Rahmen der Studienfahrt auf, unsere Hauptstadt Berlin zu erkunden.

Reichliches Programm war den interessierten Schülern durchweg geboten:

Am zweiten Tag besuchte man die Ausstellung „Topographie des Terrors“, das Holocaust Mahnmal und eine Synagoge.
Am nächsten Morgen besichtigten die Schüler mit ihren Lehrern die Sehitlik Moschee und den Bundestag, wo sich der Bundestagsabgeordnete Kiesewetter die Zeit für ein Gespräch und Fragen nahm. Anschließend konnte die Gruppe den tollen Ausblick von der Reichstagskuppel genießen.
Im weiteren Programm standen noch der Besuch im Verteidigungsministerium, das Haus der Wannseekonferenz, ein Besuch am Wannsee, das Stasi-Museum, eine Führung zu Fluchttunnel in der DDR, die berühmte East-Side Gallery, das Stasigefängnis Hohenschönhausen und weiteres an.

In der Freizeit erkundeten die Schüler (und Lehrer) Berlin, besuchten den Fernsehturm, plünderten das Hard Rock Cafe, sahen sich das KaDeWe an und fotografierten eine Menge.

Am letzten Tag traten wir dann die Heimreise über Dresden an, wo wir die Semper Oper, den Zwinger und die Frauenkirche besichtigten.

Studienfahrt 2011 - Edinburgh

Eines der Ziele der diesjährigen Studienfahrten war Edinburgh, Schottland.

Dorthin begaben sich am Sonntag, den 3. Juli, 24 Schüler in Begleitung ihrer Lehrerinnen Fr. Grasmannsdorf und Fr. Beck. Nach einer etwas längeren Anreise zum Flughafen Frankfurt und dem anschließend eineinhalbstündigen Flug Richtung Großbritannien kamen wir voller Vorfreude auf die kommende Woche am Flughafen Edinburgh an. Kurze Zeit nach der Ankunft in unserem Hostel, welches direkt im Zentrum Edinburghs gelegen war, machten unsere Lehrerinnen mit uns eine kleine Wanderung auf Arthur’s Seat. Arthur’s Seat ist ein Hügel von dem aus man eine wunderbare Aussicht auf Edinburgh und seine Umgebung hat. Besonders bemerkenswert war der Sonnenuntergang den wir von dort aus beobachten konnten.

Am Montagmorgen brachte uns bei strahlendem Sonnenschein eine geführte dreistündige Tour Teile Edinburghs und einige seiner Besonderheiten, wie z.B. Old Town, New Town, Princess Gardens und die Royal Mile, näher. Außerdem sahen wir überall die typisch schottische Kleidung, den Kilt, der nicht nur in Schaufenstern zu sehen war, sondern auch von zahlreichen Schotten getragen wurde. Durch die ganze Stadt hörte man die Musik des Dudelsackes, der von einigen an Straßenecken stehenden Künstlern im Schottenrock gespielt wurde. Am Nachmittag besuchten wir das Schottische Parlament. Abends hatten wir Zeit für uns und konnten uns entweder die Stadt, ihre Läden und Pubs selbst in kleineren Gruppen ansehen oder im Hostel bleiben und gemeinsam kochen und zu Abend essen.

Am Tag darauf war ein Ausflug zum Meer geplant. Vormittags fuhren wir zum Hafen Edinburghs und schauten uns die Royal Yacht Britannia an, eine 1997 ausgemusterte Jacht der königlichen Familie. Mittags fuhren wir weiter zum Badeort Portobello an dessen herrlicher Strandpromenade einige Zeit verbracht wurde. Nachmittags standen zwei Programmpunkte zur Auswahl: Dynamic Earth, ein Museum zur Entwicklung der Erde von Urknall bis heute oder das Whisky Museum, welches von der Mehrzahl der Schüler besucht wurde. Abends war ein weiterer freiwilliger Programmpunkt die Fahrt zum Fettes College, einer Eliteschule die angeblich als Vorbild für Hogwarts diente.

Der nächste Tag begann mit einer Zugfahrt ins nahe gelegene Glasgow, der heimlichen Hauptstadt Schottlands. Sehenswert war auf jeden Fall das im viktorianischen Stil erbaute Rathhaus, in welchem sich noch heute Glanz und Reichtum des früheren Empires spiegeln. Des Weiteren wurden in Glasgow die Glasgow Cathedral, das Museum of World Religions und die Necropolis, ein viktorianischer Friedhof besichtig. Anschließend war noch jede Menge Zeit für Shoppingtouren durch die Stadt.

Am vorletzten Tag unseres Schottlandaufenthalts fuhren wir mit dem Zug über den Firth of Forth, einer 2,5km langen Eisenbahnbrücke die auch als technisches Meisterwerk bezeichnet wird. Nachmittags ging es zum Wahrzeichen Edinburghs, dem Edinburgh Castle.

Für den letzten Abend war ein Abschiedsessen geplant, welches wir alle zusammen im Hostel zubereiteten und beim gemütlichen Zusammensitzen verspeisten.

Leider war das Ende der Woche viel zu schnell gekommen und wir mussten unser Gepäck packen und unser Hostel verlassen. Doch bevor wir "Good bye, Edinburgh" sagten, ging es noch ins Museum of Scotland und später hatten wir noch einige freie Zeit zur Verfügung, die wir mit Abschlusseinkäufen und Sonstigem füllten.

Schließlich begaben wir uns auf den Weg zum Flughafen um unseren Flug nachhause nicht zu verpassen, wobei wir wohl alle noch länger in Edinburgh hätten bleiben wollen. Alles in allem war es eine schöne und erinnerungswürdige Woche, die mit tollen Programmpunkten von unseren begleitenden Lehrerinnen unvergesslich gemacht wurde.

Nadine Vogt

Studienfahrt 2011 - Rom

... zwischen Antike, Renaissance und Gegenwart

Am Freitag, den 30. Juni 2011 war es endlich so weit: 22 Schülerinnen und Schüler des KGW starteten unter der Leitung ihrer Lehrer Karlheinz Glaser und Dr. Frank Bauer vom Aalener Bahnhof aus ihre Studienfahrt in die Ewige Stadt. Nach dem Umsteigen in München und dem Beziehen der Abteile im Nachtzug traf die Gruppe in den frühen Morgenstunden in Rom ein. Nicht nur das enge Zugabteil wurde mit dem Verlassen des Bahnhofs gegen weltstädtisches Flair eingetauscht, sondern auch die nasskalte Witterung der Ostalb der vorausgegangenen Woche konnte durch italienische Temperaturen ersetzt werden. Kaum hatten die Gruppen ihre Zimmer in dem Hotel gegenüber des Hauptbahnhofs bezogen, ermöglichte eine erste Stadtbegehung einen Überblick über die pulsierende Metropole und bot Orientierungsmöglichkeiten, die bereits als lohnende Fotomotive entdeckt wurden.

Bei der Vorbereitung der Studienfahrt und den Vortreffen waren für alle Teilnehmer Referatsthemen festgelegt worden, die sich auf bestimmte historische, kulturelle, künstlerische oder auch aktuelle politische Themen beziehen sollten und jeweils vor oder in dem entsprechenden römischen Originalschauplätzen darzustellen waren. Die Themenliste war dementsprechend so facettenreich wie das gemeinsame Exkursionsprogramm, das vom Kolosseumsbesuch, dem Forum Romanum, dem Besuch des jüdischen Viertels in Rom, dem Vatikan und den Vatikanischen Museen, zu den Ausgrabungsstätten in Ostia Antica über die Katakomben in den Vorstädten Roms bis zu den pulsierenden Plätzen der Drei-Millionen-Metropole reichte. Die Piazza Navona, die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen und abendliche Ausflüge in den kommenden Inn-Stadtteil Trastevere mit seinen jugendlichen Besuchern schlug auf einzigartige Art und Weise Brücken zwischen der aus der Renaissance stammende Bausubstanz mit dem 21. Jahrhundert und die überall präsente Antike verstärkte diese Eindrücke einer Stadt, die auf drei Jahrtausende Geschichte zurückblicken kann.

Überall vorhandene lateinische Inschriften konnten gemeinsam entschlüsselt und gedeutet werden und wer mit seinem Latein am Ende war, konnte sich – wie zu Hause am KGW – auf Herrn Glaser verlassen! In kürzester Zeit entwickelte sich die Gruppe nicht zuletzt dank der Benutzung der ständig überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln zu richtigen Römerinnen und Römern, die die Stadt für sich erkundeten und die attraktivsten Plätze herausfanden.

Großes Hallo und Wiedersehensfreude gab es, als eine ehemalige Schülerin des KGW, die im vorletzten Jahr ihr Abitur gemacht hatte und derzeit als Au-Pair in Rom arbeitet, zur Studienfahrtgruppe stieß und im Anschluss an eine Kirchenbesichtigung und einem improvisierten Picknick mit Pizza und Obst in einem nahegelegenen Park einige Insidertipps für die individuelle Freizeitgestaltung und das Shopping gab. Vor allem die Shopping-Tipps sollen gerüchteweise auf sehr fruchtbaren Boden gestoßen sein.

Nach einem interessanten Aufenthalt in den Ausgrabungsstätten von Ostia und einem erholsamen Nachmittag am Strand verging der letzte Vormittag mit dem gemeinsamen Besuch des Circus Maximus und der Besichtigung der Kirche Santa Maria in Cosmedin, bis die Studienfahrtteilnehmer noch einmal die Gelegenheit bekamen, sich ein individuelles Abschiedsprogramm zusammenstellen, das viele mit einem Eisessen an der Spanischen Treppe krönten, bis am frühen Abend der Nachtzug nach München in Roma Termini einfuhr und niemand aus der Gruppe der Studienfahrer tatsächlich glauben konnte, dass inzwischen wirklich eine ganze Woche seit dem Eintreffen in Rom vergangen war.

Studienfahrt 2009 - Rom

Am späten Freitagnachmittag ging es mit dem Zug auf in Richtung Süden. In München wartete schon der Liegewagen auf uns und am nächsten Morgen lächelte uns beim Blick aus dem Fenster die italienische Sonne an. Mehr oder weniger ausgeschlafen marschierten wir mit unserem Gepäck zum Hotel. Nun stand eine kleine Stadtführung durch Rom auf dem Plan, damit man sich erste Orientierungspunkte merken konnte. Für die ersten drei Tage war ein gemeinsames Abendessen in einem kleinen Restaurant unweit der Unterkunft bestellt. Den Abend ließen wir dann entweder auf der Spanischen Treppe oder der Engelsburg ausklingen.

Am Sonntagmorgen bekamen wir eine dreieinhalbstündige Führung durch das Forum Romanum und das nahe gelegene Museum. Nachmittags standen unter anderem das Pantheon und das Kapitol Museum auf dem Programm.

Den Tag darauf machten wir einen Abstecher in das Wahrzeichen Roms, das Kolosseum, und in die Katakomben. Aber der Montag hatte noch eine außerplanmäßige Überraschung parat: gut 500 Meter von unserem Hotel entfernt fand an diesem Abend die Premiere des Kinofilms „Inglorious Bastards“ statt und so konnten einige von uns Star-Regisseur Quentin Tarantino am roten Teppich die Hand schütteln.

Mit der „geistlichen Prominenz“ in Rom hatten wir leider weniger Glück, denn Papst Benedikt befand sich während unseres Aufenthalts in Rom im Urlaub. So fiel die wöchentliche Messe auf dem Petersplatz aus und wir zogen unser Programm um einen Tag vor. Von der Kuppel des Petersdoms staunten wir über die Aussicht und das einmalige Panorama über Roms Dächern. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle, in der wir Michelangelos berühmtes Gemälde einmal in Natura sehen konnten. Allgemein gab es in Rom viel zu sehen, was man sonst nur aus den Lateinbüchern kennt. Am Abend behielten wir das gemeinsame Abendessen bei und machten uns in Trastevere bei strömendem Regen auf die Suche nach einem netten Restaurant.

Jedoch hatte Petrus am nächsten Morgen wieder Erbarmen und schenkte uns herrlichstes Badewetter. Bevor wir uns jedoch auf den Weg zum Strand in Ostia machten, besichtigten wir die Ruinen der alten römischen Hafenstadt. Auch diesen Tag beendeten wir mit einem gemeinsamen Abendessen in Trastevere.

Auch wenn die letzte Nacht für viele etwas kurz war, mussten wir schon früh die Zimmer räumen. Bei einem Spaziergang auf dem Palatin und dessen Gärten nahmen wir Abschied von Rom und setzten uns am Abend wehmütig in den Zug nach Deutschland. Um Mitternacht gab es noch eine kleine Feier für ein Geburtstagskind in unseren Reihen und das Schlafen im Liegewagen klappte nun auch besser, da wir es von der Hinfahrt schon gewohnt waren.

In Erinnerung bleiben viele schöne Erlebnisse, unzählbar viele gelaufene Kilometer und Treppenstufen und eine wunderschöne Woche in Rom mit einer tollen Truppe!

Studienfahrt 2009 - Wien

Als letzte der insgesamt fünf Studienfahrten machten wir, zwölf wagemutige Schüler und zwei hochmotivierte Lehrer, uns am Dienstag, den 22.09 auf den Weg nach Wien, einer vom KGW bisher noch unerforschten Stadt.

Nach einer mehr oder weniger gemütlichen Zugfahrt erreichten wir spätnachmittags bei heißen Temperaturen Wien und begaben uns dann sofort mittels U-Bahn und Bus zu unserer Jugendherberge, die im Übrigen sehr gut an den Verkehr angebunden ist. Nach einer kurzen Pause ging es dann auch sofort in die Innenstadt, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu gewinnen. Dabei erkannten wir gleich, dass man nicht immer nach Rom oder nach Florenz fahren muss, um Sonne und Strand zu genießen, sondern dies auch genauso gut in Wien findet.

Am nächsten Morgen machten wir uns voller Energie auf den Weg, einen Flakturm aus dem zweiten Weltkrieg zu besichtigen, wo wir bereits einen ersten tollen Ausblick über Wien genießen konnten und davon sollten noch viele folgen. Am Nachmittag begaben wir uns zu einem Highlight der gesamten Studienfahrt, nämlich zur UNO City. Dort waren wir nun echte Weltbürger, die sich gleichzeitig in 192 Ländern der Welt befanden, wie uns erklärt wurde. Zum Ausklang des Abends fuhren wir anschließend zum berühmten Prater, um diesmal Wien bei Nacht vom Riesenrad aus zu bestaunen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Kaiser und Könige Österreichs der vorherigen Jahrhunderte. Dank eines geschichtlich sehr gut informierten Mitschülers konnten wir während der Besichtigung der Hofburg noch einiges lernen. Nachdem wir den Gräbern des Kaisers und der wohl allen bekannten Kaiserin Sissi einen Besuch abgestattet hatten, folgte ein Besuch in der berühmten Wiener Staatsoper, wo sich regelmäßig große Opernstars die Klinke in die Hand geben, wie wir informiert wurden. Da unser motivierter Begleiter von der Kaisergruft immer noch ganz fasziniert war, beschloss er spontan die Gruppe in den Genuss einer Führung durch die Gräbern unter dem Stephansdom zu bringen, wo zu tausenden die Gebeine an Pest verendeter Wiener liegen. So wurde der Tag inoffiziell zum Gruftitour-Tag gekürt. Zur Entspannung ging es anschließend ins Haus der Musik, wo wir mehr über unseren Gehörsinn erfuhren und auch selber Musik machen durften.

Der nächste Morgen schloss sich nahtlos an den vorherigen Tag an mit einem Besuch auf dem Zentralfriedhof , bei dem natürlich das Grab von Falco nicht fehlen durfte. Danach wandelten wir auf den Spuren von Sissi und ihren Vorfahren im Schloss Schönbrunn. Abends besuchten wir ein echtes Österreichisches Restaurant, um ein echtes Wiener Schnitzel zu essen (es schmeckt dort wirklich anders als zu Hause).

Samstags wollten wir uns nun auf die Spuren des berühmten dritten Mannes begeben. Für alle, die diesen Film nicht kennen, hier eine kleine Info: er spielt zum Teil in der Kanalisation Wiens. Da uns unsere Lehrer ja auch etwas bieten wollten, besichtigten wir natürlich nicht die oberirdischen Originalschauplätze sondern die Kanalisation. Am Ende kamen wir doch alle wieder wohlbehalten ans Licht, obwohl nicht wenige am Anfang daran gezweifelt hatten. Zurück in der Zivilisation besuchten wir als letztes den Wiener Musikverein, den Ort des jährlich stattfindenden Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. Abends folgte ein weiteres Highlight, der Besuch von Mozarts Oper „die Zauberflöte“. Dies war ein beeindruckender Abschluss für unsere Studienfahrt.

Fazit: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, nach Wien zu fahren. Für jeden war etwas dabei, egal ob Musikfan oder nicht.

Studienfahrt 2008 - Florenz

Samstag, 13.09.08 Um 7.00 Uhr starteten wir, 20 Schülerinnen und Schüler mit den Lehrern Herrn Frankemöller und Herrn Rehberg sowie unserem Busfahrer Dieter, zu unserer letzten gemeinsamen Klassenfahrt: der Studienfahrt nach Florenz. Unsere Route führte uns über Füssen, den Fernpass nach Innsbruck und über den Brenner in die Toskana bis nach Florenz. Nach rund elfstündiger Fahrt erreichten wir unser Quartier in den Außenbezirken von Florenz, die Villa Camerata. Nachdem wir unser bescheidenes Heim bezogen hatten, trafen wir uns, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Sonntag, 14.09.08 Nach einem typisch italienischen Frühstück machten wir uns auf zu einer Stadtführung. Der kompetente Kunsthistoriker Christian hätte uns den ganzen Tag über die Gebäude und Legenden von Florenz erzählen können, doch am frühen Nachmittag mussten wir uns von ihm wieder verabschieden. Wir hatten die wichtigsten Bauwerke wie den Palazzo Medici Riccardi und die Paradiespforte am Baptisterium gesehen und machten uns nun auf den Weg zum Piazzale Michelangelo, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf Florenz geboten bekommt. Nach ein bisschen Zeit zum Ausruhen in der Villa ging es zur nicht weit entfernten Pizzeria, wo bei einem Budget von 15 € pro Person keine Wünsche offenblieben. Danach ging es noch spätabends mit dem Linienbus in die belebte Innenstadt von Florenz und dort in das Lokal "Red Garter" in der Nähe der Kirche Santa Croce.

Montag, 15.09.08 Um 9:00 Uhr in der Frühe bat uns user Busfahrer Dieter zur Abfahrt nach Pisa, wo wir neben dem obligatorischen Schiefen Turm auch den Dom Santa Maria Assunta betrachteten. Nach einem selbstorganisierten Mittagessen ging es nach Vinci, wo wir im ortsansässigen Museum über Leonardo da Vinci eindrucksvolle Exponate seines Wirkens betrachteten. Nach Rückkehr in die Villa Camerata gab es noch Abendessen, und der Abend endete mit fröhlichem Poker- und Mäxle-Spielen.

Dienstag, 16.09.08 An diesem Vormittag wurden die riesigen Gärten hinter dem Palazzo Pitti abgelaufen und über die verschiedenen Statuen in diesem Garten gefachsimpelt. Mittags hatten wir dann Gelegenheit, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden, ehe wir gegen 16:00 Uhr die Uffizien besuchten. In dichtem Gedränge betrachteten wir die Gemälde verschiedener italienischer und internationaler Künstler. Zum Abendessen ging es dann wieder in die bewährte Pizzeria, wo sich die Pizza "Dante" (Schinken-Pilze mit Spiegelei) allmählich als absoluter Liebling entpuppte. Danach ging es zu toller Live-Musik ins "Red Garter".

Mittwoch, 17.09.08 Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Meeres: Ein ganzer Tag bei traumhaftem Wetter und äußerst angenehmen Temperaturen am Strand! Für Einige war die Sonne dann doch zu stark, sie holten sich einen zum Teil starken Sonnenbrand. Nach der Rückkehr nach Florenz und dem Abendessen kam es um 20 Uhr zum ersten Kräftemessen im Fußball. Nach einem gemeinsamen Joggen zum Kunstrasenplatz spielte man eine Stunde unter Flutlicht gegeneinander. Am Ende siegte die mit den Lehrern verstärkte rote Mannschaft knapp gegen die weiße. Am Abend konnte man dann den Sieg auch gebührend feiern.

Donnerstag, 18.09.08 An diesem Vormittag besuchte unser etwas verschlafener Haufen die Galleria dell’Accademia, wo der echte David Michelangelos in voller Größe steht. Außerdem konnte man an einigen unvollendeten Werken die Arbeitsschritte der Bildhauerei gut nachvollziehen. Anschließend machten wir uns auf zur Ponte Vecchio, der ältesten Brücke von Florenz, auf der man Schmuck in Hülle und Fülle bewundern kann. Danach hatte man bis zum Abend frei, die die einen in der Stadt zum Einkaufen oder Flanieren nutzten, die anderen stattdessen zur Rückkehr in die Villa, um Schlaf nachzuholen oder beim Karten- und Würfelspiel zu entspannen. Um 18:00 Uhr fand dann das zweite Fußballspiel statt. Nach einem hochspannenden Schlagabtausch gewann wieder die rote Lehrermannschaft gegen die weißen Herausforderer. Danach ging es schnell in die Pizzeria zum Essen. Anschließend teilte sich die Gruppe auf: Die einen gingen mit Herrn Frankemöller zurück in die Villa, um Mäxle zu spielen. Der Rest fuhr mit Herrn Rehberg nochmal ins "Red Garter", um den Karaoke-Abend zu genießen. Man profilierte sich dabei mit Liedern wie "Eye of the tiger" und "Bohemian Rhapsody".

Freitag, 19.09.08 Nach einer leider viel zu kurzen Woche machten wir uns um 8:30 Uhr auf den langen Heimweg. Unterwegs suchten wir noch den "Staatsfeind Nr. 1" auf DVD und so verlief auch diese Fahrt mit zwei Pausen kurzweilig. Gegen 19:15 kam man dann wieder in Wasseralfingen an. Resümee: Dies war leider eine viel zu kurze, aber unvergessliche Studienfahrt. Sie hatte nicht nur unseren erweitert, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ungemein gestärkt und auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis war sehr harmonisch. Ganz besonderen Dank gilt unseren strapazierfähigen, netten, verständnisvollen und äußerst nachsichtigen Begleitpersonen Herrn Frankemöller, Herrn Rehberg und Dieter, dem Busfahrer!

Studienfahrt 2008 - London

Für die London-Fahrer der Klassenstufe 13 ging es bereits am Samstag, den 13. September frühmorgens um 2:30h mit dem Bus los zum Nürnberger Flughafen. Gerade frisch in London-Stansted gelandet, stellte sich heraus, dass Annas Koffer verschwunden war - und bis heute noch nicht wieder aufgetaucht ist!

Da unser Hostel, das Palmers Lodge, noch nicht bezugsbereit war, ging es mit der U-Bahn direkt in die City, wo wir einen Spaziergang entlang der Themse unternahmen und bereits erste Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben und das London Eye bewundern konnten.

Am Abend erkundeten wir das Londoner Nachtleben: Piccadilly Circus, SoHo und Chinatown. Am nächsten Morgen stand der Brick Lane Market auf dem Plan, auf dem es Kleidung, Lebensmittel und Ramsch jeder Art zu erstehen gibt. Da das Wetter sehr schön war, verbrachten wir unsere Mittagspause bei einem Picknick im Green Park. Anschließend besichtigten wir den Buckingham Palace, der wirklich sehr beeindruckend war. Am Abend fand zum Abschluss des London Thames Festivals ein Feuerwerk statt, das wir alle gemeinsam angesehen haben.

Am Montag besichtigten wir in der Frühe das Globe Theater von Shakespeare. Am Ende durften Juli und Herr Göbel sogar Originalkleidung aus dem Theaterfundus anprobieren. Anschließend ging es an der Themse entlang bis zur Tower Bridge, wo wir sogar beobachten konnten, wie die Brücke geöffnet wurde, um ein Schiff passieren zu lassen. Auf der anderen Seite des Flusses ging es am Tower, der einst als Gefängnis diente und heute die Kronjuwelen beherbergt, vorbei zur Bootsanlegestelle, weil eine Bootsfahrt hinaus nach Greenwich auf dem Plan stand.

In Greenwich haben wir das Royal Observatory und den Null-Meridian besichtigt. Im Anschluss bestand noch die Möglichkeit den Kanal unter der Themse zu durchqueren, was aber nur noch ein Bruchteil der Gruppe tat, da die meisten vom vielen Laufen genug hatten. Am Abend gab es kein Programm, weshalb wir Gelegenheit hatten London in kleinen Grüppchen noch etwas weiter zu erkunden.

Am nächsten Tag war unser Markt-Tag, weshalb es nach dem Frühstück auch direkt zum Brixton Market, dem größten Markt für aus der Karibik stammende Lebensmittel in ganz Europa, ging. Von dort aus ging es dann zum Camden Lock Market, wo es Klamotten und Ramsch auf einem riesigen Gelände zu kaufen gibt. Auf diesem Markt konnte jeder so viel Zeit verbringen, wie er wollte. Erst am Abend ging unser Programm mit dem Besuch des Musicals "Bloodbrothers" im Phoenix Theatre weiter.

Am Mittwoch ging es an der St. Paul's Cathedral vorbei zum Tate Modern, dem weltgrößten Museum für moderne Kunst. Viele konnten damit aber nichts anfangen, da zum größten Teil sehr abstrakte Kunstwerke ausgestellt waren. Den Mittag verbrachten wir im Palace of Westminster (besser bekannt als Houses of London 2008Parliament) bei einer interessanten Führung. Da wir jedoch alle keine Parlamentsmitglieder sind, durften wir uns nicht auf die bequem aussehenden Sessel sitzen, deshalb war es sehr anstrengend. Danach schauten wir kurz in der Downing Street vorbei, die allerdings von allen Seiten abgeriegelt ist und eine Baustelle ganz vorn versperrte uns die Sicht auf das Haus des Premierministers. Anschließend sind wir zum Trafalgar Square gegangen und von dort aus wieder nach Hause. Am Abend wollten sich einige das Theaterstück "The merry wives of Windsor" im Globe Theater anschauen. Allerdings gab es leider nur noch zwei Karten.

Am nächsten Tag standen verschiedene Museen zur Auswahl und die Gruppe hat sich aufgeteilt. Die meisten gingen zu Madame Tussaud's um sich dort mit Schauspielern, Sängern, Sportlern, Politikern, Wissenschaftlern, ja sogar mit der Royal Familiy fotografieren zu lassen. Danach trafen wir uns alle wieder bei Harrods, Englands nobelstem und teuerstem Kaufhaus, in dem man keine Rucksäcke auf dem Rücken tragen darf und Gruppen (drei Personen aufwärts) nicht eingelassen werden. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Geld manche Menschen für Taschen, Kosmetika usw. ausgeben. Bis zum Abend hatten wir dann freie Zeit, denn um 19:00 Uhr drehten wir eine Runde mit dem London Eye. Die 30-minütige Fahrt war sehr beeindruckend, denn in keiner Himmelsrichtung war ein Ende Londons zu sehen. Der Abschlussabend wurde anfangs im Pub des Hotels verbracht und gegen später ging ein Großteil der Gruppe noch in die Londoner Disco Metra.

Am nächsten Morgen waren dementsprechend alle unmotiviert, aber dennoch wurde noch die Westminster Abbey besucht, in der die Mitglieder der königlichen Familie begraben werden und der König bzw. die Königin gekrönt wird. Auf Grund des schönen Wetters verbrachten viele den Nachmittag im Green Park und faulenzten. Dann ging es zurück ins Hotel von wo aus wir wieder zum Flughafen gebracht wurden. Nach der strengen Sicherheitskontrolle fühlten sich Herr Göbel, Jochen und einige andere nicht mehr ganz wohl, aber natürlich sind wir alle wieder heil angekommen. Sowohl in Nürnberg, als auch um zwei Uhr nachts am Talschul-Parkplatz.

Die Woche in London war sehr erlebnis- und lehrreich, da wir wirklich den ganzen Tag unterwegs waren und uns schon gegen Mittag immer die Füße weh taten. Ein großes Dankeschön an die beiden Begleitlehrer Frau Linse und Herr Göbel, die alles perfekt organisiert haben und die Studienreise unvergesslich gemacht haben. London lohnt sich auf jeden Fall und wer behauptet denn, dass es in England immer regnet???

Vanessa und Julia, Klasse 13

 

Studienfahrt 2008 - Paris

Das vierte Ziel der diesjährigen Studienfahrten der Klassenstufe 13 war die Stadt der Liebe, Paris. Dass auch diese Reise für alle Beteiligten ein voller Erfolg war, zeigt der folgende kurze Bericht aus Schülersicht.

Nach einer vierstündigen TGV-Fahrt, während der wir uns mit Stadt-Land-Fluss-Spielen die Zeit vertrieben, kamen wir in Paris an der Gare de l’Est an. Es folgte eine spannende Woche, in deren Verlauf wir viele verschiedene Eindrücke und Einblicke in das Großstadttreiben erhielten. Paris bei Tag ist eine hektische Stadt, in der es trotz aller Betriebsamkeit viel Tolles zu sehen gibt.

Auf der einen Seite bestaunten wir bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm, Notre Dame, den Louvre, die Champs-Elysées, das Panthéon, aber auch Unbekannteres wie zum Beispiel den ältesten Baum von Paris. Außerdem wanderten wir durch die Katakomben, in denen die Knochen von mehr als 7 Millionen Menschen gestapelt sind, stiegen auf den Arc de Triomphe und fuhren mit einem gläsernen Aufzug auf den Grand Arche de la Défense. Ausruhen konnten wir in den schönen Parks wie dem Jardin du Luxembourg. Danach war man wieder gewappnet für die teils anstrengenden Métrofahrten. Vom 210m hohen Tour Montparnasse aus konnten wir beobachten, wie die ganze Stadt unter dem Nachthimmel erstrahlte.

Möchte man den Abend nicht im Hotel verbringen, sondern nette Leute kennen lernen und begabten Straßenmusikanten zuhören, dann ist das Sacré Cœur die erste Adresse. Einen Blick bei Nacht lohnt auch der Eiffelturm, der blau angestrahlt wird und von Zeit zu Zeit funkelt. Lob gebührt den Lehrern, die uns mit Insiderinformationen (Herr Reil) und mit Geschichtswissen (Herr Wessinger) fütterten.

Doch die Zeit stand leider nicht still und schon war der letzte Abend gekommen, an dem wir zusammen in ein französisches Restaurant gingen, um ein echtes französisches 3-Gänge Menu zu genießen. Das Essen und auch die Schnecken waren richtig lecker.

Doch die Woche war vorbei und wir mussten unsre Koffer packen und die Heimreise antreten. Doch auch diese Zugfahrt wurde von viel Gelächter begleitet und verging dementsprechend schnell. So waren wir nach einer kurzweiligen und absolut schönen Woche viel zu bald wieder zu Hause.

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