Sozialpraktikum der Klassen 9

Im Schuljahr 2005/2006 führte das Kopernikus-Gymnasium erstmals in Klassenstufe 9 ein Sozialpraktikum durch. Seit dem Schuljahr 2006/2007 nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 im Rahmen des Religions- bzw. Ethikunterrichts daran teil. Der Religions- bzw. Ethikunterricht ist während der Praktikumsphase in verschiedene soziale Einrichtungen ausgelagert. Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer achten darauf, dass eine Durchführung in der näheren Umgebung möglich ist.

In den beteiligten Fächern wird zwar viel über soziales Verhalten gesprochen, aber häufig fehlt bei den Schülerinnen und Schülern die nötige praktische Erfahrung auf diesem Gebiet. Daher erschien den beteiligten Fachschaften die Durchführung eines Sozialpraktikums in der Klassenstufe 9 in vielerlei Hinsicht (Anforderungsprofile der Einrichtungen, persönliche Entwicklung, Anbindung an den Bildungsplan) als am besten geeignet, um die vielfältigen Ziele bestmöglich zu erreichen.

Die Zusammenarbeit mit den sozialen Einrichtungen hat sich bisher für beide Seiten als gewinnbringend erwiesen. Die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden in Form eines Berichts niedergeschrieben, der eine Klassenarbeit ersetzt und im Rahmen des Unterrichts in Form eines Kolloquiums präsentiert wird.

Zielsetzungen des Sozialpraktikums

Die praktische Mitarbeit in sozialen Einrichtungen stellt ein besonderes Lernfeld dar:

  • Die Schüler/innen lernen in „Echtsituationen" - motiviert und handlungsorientiert.
  • Sie machen vielfältige und intensive Erfahrungen, die geprägt sind von Emotionalität und Betroffenheit.
  • Dabei werden sie qualifiziert begleitet. Erfahrene Mitarbeiter/innen der jeweiligen Einrichtung übernehmen die Begleitung, so dass die Schüler/innen nicht überfordert sind.

Die Mitarbeit in sozialen Einrichtungen soll personale und soziale Kompetenzen stärken und soziales Wissen erweitern. Im Einzelnen erhoffen wir uns eine ...

  • Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit angesichts ungewohnter sozialer Situationen
  • Erhöhung der Sensibilität — Mitgefühl, Rücksichtnahme, Anteilnahme
  • Förderung des Verantwortungsbewusstseins durch die Übernahme von Aufgaben
  • Stärkung der Teamfähigkeit - Aufgaben gemeinsam planen und erfüllen
  • Entwicklung von Verhaltenssicherheit im Umgang mit alten, behinderten und kranken Menschen, Souveränität in Bezug auf Nähe und Distanz zu anderen Menschen
  • Förderung des Wissens über soziale Zusammenhänge und über soziale Hilfen
  • Möglichkeit verschiedene Formen sozialen Engagements kennen zu lernen.

Weitere Informationen finden sich im Downloadbreich der Website.

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