FairTrade-AG in Köln

04.11.2019 | Fairtrade

Die Fairtrade AG machte sich auf die Reise nach Köln. Dort fand vom 18.-20. September ein Fairtrade Kongress statt, wir waren dabei.

Am Mittwochmorgen ging es los. Wir haben uns auf den Weg nach Köln gemacht. Wir, das sind fünf Mitglieder der Fairtrade AG mit Begleitperson. Es ging mit dem Zug von Hofen aus nach Köln, an den Hauptbahnhof.

Als wir ankamen, gab es erst mal eine kleine Sightseeing Tour durch Köln und etwas zu essen. Anschließend sind wir zu unserem Kongress mit der S-Bahn gefahren und haben uns dort angemeldet.

Das Programm startete mit der Verkündung der neuen Fairtrade-Hauptstadt: Neumarkt in der Oberpfalz. Es gab auch sehr viele Sonderpreise für die kreativsten und witzigsten Aktionen zur Unterstützung des fairen Gedankens in einer Stadt. Ein paar Beispiele hierfür: Eine Stadt hat das Gewicht des Bürgermeisters in faire Produkte umgerechnet und diese verkauft, Fairomaten und faire Pflastersteine waren andere Projekte. Das  alles war unter dem Motto „10 Jahre Fairtrade Towns“.

Nach der Preisverleihung wurden wir von einem Shuttle Bus nach Bonn zu unserem Hotel gefahren. Dort haben wir das Hotel mit Tischtennisplatte und Tischkicker gründlich angeschaut.

Am Donnerstag gab es verschiedene Workshops, dazu haben wir uns aufgeteilt.

Ein Teil unserer Gruppe hat einen Workshop über faire Technologien besucht. Es wurde gezeigt, wie schwer es tatsächlich ist, überhaupt „fair“ zu produzieren –zum einen, weil es bis jetzt nicht viele „faire Minen“ gibt, und zum anderen, weil sich die Kosten summieren und niemand 80€ für einen USB-Stick bezahlen möchte. Die Gründerin von „Nager IT“ haben wir kennengelernt. „Nager“ ist eine faire Computer Maus.

Bei einem Vortrag über Argumentationsstrategien erfuhren wir, wie man andere für Fairtrade motivieren kann. Dazu wurde erklärt, wie man richtig auftritt, Einwände widerlegt und sein Gegenüber überzeugt. Außerdem trugen die Teilnehmer des Vortrags Argumente gegen klassische Vorurteile über Fairtrade, wie die Kosten oder die Wirksamkeit, zusammen.

Nach dem Essen haben wir uns alle für Pecha Kucha entschieden. Pecha Kucha sind Kurzvorträge, bei denen die Präsentierenden 20 Folien für jeweils 20 Sekunden vorstellen. Eine Präsentierende hatte sich für fairen Kaffee in der Deutschen Bahn eingesetzt, jemand anders für faire und schöne Kleidung und eine Mitarbeiterin von Tonys chocolonely hat die Geschichte hinter ihrer fairen Schokolade vorgestellt. Moderiert wurde das Ganze von dem Journalisten/ YouTuber Mirko Drotschmann alias Mr. Wissen 2go.

Danach war ein mindestens genauso interessanter Vortrag über die Stadt Kopenhagen. Der Vortrag wurde von einer Anwältin auf Englisch gehalten. Kopenhagen hatte große Grundwasserprobleme und hat deshalb zu 100% auf organische Lebensmittel in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen gesetzt. Das Ganze ist ein riesen organisatorischer Aufwand und konnte nur umgesetzt werden, weil sich die Regierung und Politik aktiv dafür eingesetzt haben.

Anschließend haben wir mit den Ausstellern geredet und Kontakte geknüpft, die eventuell für manche neu geplanten Aktionen wichtig sind.

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