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Lateinvortrag: Die Aeneis als Lückentext?

5. März | 17:00 - 18:30

Frau Prof. Dr. Ulrike Egelhaaf-Gaiser (Göttingen)
„Die Aeneis als Lückentext? Vergil-Echos und -Alternativen in Ovids Metamorphosen“ (Sternchen-Thema)
Wer Ovids Metamorphosen in der Schule liest, nimmt zumeist die allseits bekannten Liebesgeschichten der Götter (Apoll und Daphne, Iuppiter und Europa, Actaion und Diana) oder/ und Menschen (Narciss und Echo, Pyramus und Thisbe) in den Blick. Dass der Verfasser der Wandlungsgeschichten jedoch auch – und in nicht geringem Umfang! – mit den Trojastoffen experimentiert, gerät dabei oft ganz aus dem Blick. Der Vortrag sucht daher anhand ausgewählter Textbeispiele zu zeigen, wie Ovid der Konkurrenz mit Vergil einerseits trickreich (und witzig!) ausweicht und die Aeneis andererseits ständig als Folie nutzt, um seine eigene(n) Geschichte(n) zu schreiben. Ich möchte mit einem solchen Anstoß zur Diskussion einladen, ob nicht Ovids Aeneis dazu geeignet wäre, um Vergils kanonisches Geschichtsbild, wie es in der Schule vermittelt wird, um alternative Blickwinkel anzureichern und damit zugleich auch das Bewusstsein für die Deutungsoffenheit von Mythen zu schärfen.

Details

Datum:
5. März
Zeit:
17:00 - 18:30

Veranstaltungsort

KGW

Veranstalter

KGW

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