Gedenken zum Volkstrauertag

23.11.2021Allgemein, Unterwegs

„Erinnern heißt auch den Frieden nicht als selbstverständlich zu sehen!“

Am Ehrenmal in Wasseralfingen fand, wie zeitgleich in ganz Deutschland, eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt, die auch ein Zeichen des Erinnerns ist.
Eingeladen hatte der Stadtverband Sport und Kultur und so begrüßte der Vorsitzende Armin Peter die Gäste. Feierlich begleitet wurde das Gedenken von der SHW-Bergkappelle.

In einem bewegenden Impuls sprach Rian Kugler, Schülerin des Kopernikus-Gymnasiums von der Bedeutung dieses Tages und von der Solidarität, die alle mit den Gefallenen und deren Angehörigen verbinden sollte.

Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack dankte zuerst allen, die am Volkstrauertag den Opfern von Gewalt, Krieg und Verfolgung gedenken und damit die von Rian Kugler geforderte Solidarität mit den Opfern und deren Hinterbliebenen zeigten.
„Erinnern heißt auch den Frieden nicht als selbstverständlich zu sehen, sondern jeden Tag dafür einzutreten“, betonte Winfried Mack. So fordere es auch unser Grundgesetz in Artikel 20: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
Wie fragil die Demokratie und der Frieden ist, hätte beispielsweise der Sturm auf das Capitol in Washington vor nicht mal einem Jahr gezeigt, erinnerte sich Mack. „Täglich sehen wir zudem – zum Glück nur in den Nachrichten – wie Menschen in Weißrussland als Waffen eingesetzt werden, wie Oppositionelle in Russland vergiftet und weggesperrt werden oder wie China mit Minderheiten umgeht.“

Im Anschluss an die Rede des Landtagsabgeordneten sprach Pfarrer Uwe Quast von der evangelischen Kirchengemeinde ein Gebet und verwies auch hier auf die Mitmenschlichkeit, auf die es ankomme um Frieden zu bewahren.

Wasseralfingens Ortsvorsteherin Andrea Hatam legte in ihrem Schlussgedanken ebenfalls den Schwerpunkt auf das Erinnern. Vor drei Wochen wurden in Wasseralfingen und Treppach Stolpersteine verlegt. Hatam erzählte den Gästen die bewegenden Geschichten, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen und mahnte, dass „Menschen nie wieder aufgrund ihres Glaubens, weil sie sich für andere einsetzen oder sich in den Falschen verlieben, verfolgt und ermordet werden dürfen.“

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